Automatikuhren
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Über Automatikuhren
Automatikuhren sind Armbanduhren, deren Feder durch die Armbewegungen des Trägers oder der Trägerin aufgezogen wird. Die ersten Automatikuhren wurden im Jahr 1920 gebaut, deutsche Hersteller nahmen die Automatikuhr im Jahr 1951 in ihr Lieferprogramm auf. Automatikuhren verbesserten gegenüber Armbanduhren mit Handaufzug den Tragekomfort, da der Träger nicht mehr an das regelmäßige Aufziehen seiner Armbanduhr denken musste. Für das Aufziehen des Laufwerks der automatischen Armbanduhr reichen wenige Armbewegungen aus, während des Schlafens kann der Nutzer seine Uhr vom Arm abnehmen, ohne dass diese in ihrer Funktion beeinträchtigt wird.Viele Sammler besitzen mehrere Automatikuhren und tragen die jeweils zu einem Anlass oder zur gewählten Kleidung passende Uhr am Arm. Eine längere Gangpause bei Automatikuhren wird von den meisten Besitzern nicht gewünscht, bei Uhren mit Zusatzanzeigen wie der Mondphase oder dem Bio-Rhythmus erfordert jedes Stehenbleiben der Uhr zudem eine zeitaufwändige Neueinstellung. Die häufig geäußerte Befürchtung, längere Zeit stillstehende Automatikuhren könnten beschädigt werden oder ihre hohe Ganggenauigkeit teilweise verlieren, trifft für moderne und hochwertige Automatik-Armbanduhren nicht zu. Der Besitz unterschiedlicher Automatikuhren wird durch die enorme Modellvielfalt der modernen Uhren gefördert.
Automatikuhren haben ihren Charakter als Armbanduhren für einen Massenmarkt mit dem Aufkommen der Zeitmesser mit Quarz-Batterien verloren. Ein Vorteil dieser Entwicklung liegt ohne Zweifel darin, dass keine billigen Automatikuhren produziert werden, sondern jede automatische Armbanduhr ein hochwertiges und sorgfältig gefertigtes Produkt ist. Hochwertige Automatikuhren bieten ihren Trägern auf Wunsch zusätzliche Funktionen wie eine Stoppuhr oder einen Wecker, wobei letzterer heute eher am Handy benutzt wird. Mit einer Stoppuhr versehene Automatikuhren werden auch als Chronographen bezeichnet. Nicht zuletzt dienen Automatikuhren auch dem Umweltschutz, da sie dank der nicht erforderlichen Batterie der Umwelt eine Menge an anfallenden Altmaterialien ersparen. Für den Besitzer einer Automatikuhr wirkt sich die Nichterfordernis des Batteriewechsels auch dahingehend aus, dass er keine regelmäßigen Folgekosten für seine Uhr tragen muss.
Da nur noch hochwertige Automatikuhren auf dem Markt angeboten werden, sind alle mit einem Automatik-Laufwerk versehenen Armbanduhren wasserdicht und stoßfest. Schäden an einer Automatikuhr treten sehr selten auf und lassen sich leicht und fachgerecht vom Uhrmacher reparieren. Automatikuhren für Damen zeigen oft wesentlich mehr gestalterische und farbige Elemente als Uhren für Herren, während Herrenarmbanduhren oft mit technischen Ergänzungen wie unterschiedlichen Möglichkeiten der Zeitanzeige ausgerüstet sind. Eine Automatik-Armbanduhr muss die Uhrzeit nicht zwingend im Zwölf-Stunden-System anzeigen, einige wenige Modelle werden mit einem Vierundzwanzig-Stunden-Ziffernblatt angeboten. Ob der Nutzer römische oder arabische Zeichen auf seiner Automatik-Armbanduhr bevorzugt, bleibt ihm überlassen, für beide Varianten bieten die Hersteller zahlreiche Modelle zur Auswahl an. Ebenso vielfältig sind die Materialien, aus welchen Automatikuhren hergestellt werden; gemeinsam ist ihnen jedoch ihre Hochwertigkeit.








